Für Umsteiger von Subversion auf GIT ist es manchmal ganz hilfreich einen kleinen Zettel auf dem Schreibtisch liegen zu haben, der die nötigsten Befehle bereithält. Ich habe deshalb einen Liste mit sogenannten GIT Cheat-Sheets zusammengestellt, da sollte für jeden Geschmack etwas dabei sein. Hilfreich ist natürlich auch das Buch “Versionskontrolle mit Git” aus dem O’Reilly Verlag, wenn es darum geht die Vorteile der Dezentralität zu durchdringen oder ein bestehendes SVN Repository in ein neues GIT Repository zu integrieren.

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Kennen wir das nicht alle? Ein neues Feature muss entwickelt werden und es darf auf keinen Fall in das nächste Release? Subversion hat für diese Aufgabe mächtige Funktionen: copy, merge und merge –reintegrate. Damit das reintegrate funktioniert muss die Repository und Client Version mindestens 1.5 sein, vorher gab es noch kein Merge Tracking.

Mit svn copy können wir einen privaten Branch des Trunks erstellen. Änderungen die wir dort einchecken betreffen nur unseren Branch, nicht den Trunk.

Mit svn merge können wir aktuelle Erweiterungen die im Trunk gemacht wurden in unseren Branch synchronisieren. Mergen sollte man so oft es geht, mindestens ein Mal am Tag. Nur wenn der Branch und der Trunk so synchron wie möglich sind, wird das zurückführen des Branches in den Trunk problemlos funktionieren. Wer das regelmäßige Mergen vergisst, der schaufelt sich langsam aber sicher sein eigenes Grab.

Mit svn merge –reintegrate wird dann schlussendlich unser privater Branch wieder in den Trunk eingegliedert.

So könnte die Arbeit mit einem Branch aussehen: (more…)